

23. April 2026, 18 Uhr
Immer mehr Menschen erleben, dass das Leben teurer wird, während Löhne stagnieren und soziale Sicherheiten bröckeln. Steigende Mieten, hohe Energiepreise und wachsende Unsicherheit
prägen den Alltag, während Unternehmen mit Auftragsrückgängen und Insolvenzen kämpfen.
Gleichzeitig nehmen internationale Konflikte und die Folgen der Klimakrise zu und das mit massiven sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Diese Entwicklung ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen. Obwohl Deutschland eines der reichsten Länder der Welt ist, setzt die Bundesregierung weiterhin auf eine Wirtschaftspolitik, die öffentliche Investitionen begrenzt, soziale Ungleichheit vertieft und notwendige Zukunftspolitik ausbremst. Statt gezielt in Infrastruktur, Klimaschutz und soziale
Sicherheit und Gesundheitsversorgung zu investieren, profitieren vor allem Vermögende, während breite Teile der Bevölkerung die Kosten der Krise tragen. In der Veranstaltung schauen wir auf die aktuelle wirtschaftliche Lage und ordnen sie in internationale Zusammenhänge ein.
Wir werden dann die bisherige Wirtschaftspolitik der Regierung Merz bewerten und Wege aus der Krise vorschlagen:
Welche wirtschaftspolitischen Spielräume
gibt es?
Wie könnte eine Politik aussehen, die soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und ökologischen Umbau miteinander verbindet?
eine Veranstaltung in Kooperation der RLS M-V, Was Jetzt?! e.V. und „Zusammen bewegen“
gefördert durch die Amadeu-Antonio-Stiftung

18. Januar 2026, 17 Uhr
Wir laden euch ein bei einem kleinen Imbisz gemeinsam die preisgekrönte Dokumentation „Concerning Violence“ zu schauen.
Sie wirft viele Fragen auf und lädt ein zur Diskussion: Wann ist Gewalt ein berechtigtes Mittel sich zu wehren? Welche Form von Widerstand kann einem gewaltvollen System wie dem Kolonialismus etwas entgegensetzen? Wie prägen uns die rassistischen Strukturen noch heute?
Über den Film:
„Concerning Violence“ handelt von den
Aufständen, die zur Entkolonialisierung Afrikas führen sollten und ist damit ein Rückblick auf afrikanische
Befreiungsbewegungen. Dabei konzentriert sich der Filmemacher auf Archivmaterial, das schwedische Dokumentarfilmer und Fernsehjournalisten zwischen 1966 und 1984 in Afrika aufgenommen haben. Aufnahmen von der Befreiungsbewegung in Angola, der Frelimo in Mozambique und dem
Unabhängigkeitskampf in Guinea-Bissau werden dokumentarische Bilder von schwedischen Missionaren in Tansania und einem Streik in einer schwedischen Mine in Liberia gegenübergestellt. Diese Bilder korrespondieren eng mit Texten vom Dekolonialismus-Vordenker Frantz Fanon aus dessen Buch „Die Verdammten dieser Erde“ das die Grundlage für den Dokumentarfilm darstellt.

18. Januar 2026, 17 Uhr
Herzlich willkommen zum Brotback-Schnupper-Kurs!
Folgende Aspekte des Brotbackens werden wir gemeinsam erlernen:
•Grundlagen des Brotbackens
•Vorbereitung und Fertigung
•Nachhaltige Aspekte
•Vom Korn zum Brot
Der Workshop kann ohne Anmeldung besucht werden.
Um eine Spende wird gebeten.

Nächste Termine:
20.1. , 29.01., 05.02., 10.02. jeweils 15:30-17:30
Nähwerkstatt-Kollektiv rund um‘s Thema Nachhaltigkeit und Upcycling.

Teil-Regal, Platz zum Treffen und Arbeitsplätze im Komplex: Schätze entdecken und teilen!

In unserer hauseigenen Fahrradwerkstatt „ReBycle“ könnt ihr gegen Spende eure Drahtesel reparieren oder aufhüpschen lassen – oder ihr packt selbst mit an und lernt dabei noch etwas über Fahrradreparaturen.